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Mit dem Projekt „Alpen Littering“ untersucht der Alpenverein in fünf österreichischen alpinen Pilotregionen, welche Abfälle wo in der Natur achtlos weggeworfen (= gelittert) werden.
Mit dem Projekt „Alpen Littering“ untersucht der Alpenverein in fünf österreichischen alpinen Pilotregionen, welche Abfälle wo in der Natur achtlos weggeworfen (= gelittert) werden.
© pixabay/lizenzfrei

Kein Müll mehr am Berg

20.06.2017

Mit der Zahl der Erholungssuchenden am Berg steigt auch der Druck auf die Natur.

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Zigarettenstummel am Gipfel, leere Kunststoffflaschen am Weg, Müsliriegelverpackungen versteckt zwischen Steinen, Obstschalen und Taschentücher in der Wiese: Was eigentlich zurück in den Rucksack und ins Tal gehört, landet immer noch viel zu oft in der Natur. Um in diesem Zusammenhang Aufklärungsarbeit zu leisten, ruft der Bergsportverein seit 1970 zur Aktion „Saubere Berge“ auf.

Unterschiedliche Aktionen

Das Thema „Müll am Berg“ wird seitdem in vielen Aktionen und Projekten des Alpenvereins immer wieder aufgegriffen und so Bewusstsein geschaffen. Neu an den heurigen Aktionen ist, dass erstmals die Vereinten Nationen (UN) als Partner mit an Bord sind. „Lass den Müll ins Sackerl wandern“, das „Manifest der Sauberen Berge“, „Flurreinigungen“ oder „Alpen Littering“ sind nur einige von vielen Maßnahmen, die zur Bewusstseinsbildung und zu einer sauberen Landschaft beitragen sollen. 

Mit dem Projekt „Alpen Littering“ untersucht der Alpenverein in fünf österreichischen alpinen Pilotregionen, welche Abfälle wo in der Natur achtlos weggeworfen (= gelittert) werden. Durch Einbeziehung der lokalen Betroffenen, Experten und Naturnutzer werden die Problembereiche eingegrenzt, angepasste Maßnahmen entwickelt und deren Umsetzung initiiert. Das vom Umweltministerium geförderte Projekt wird vom Österreichischen Alpenverein, der Ressourcen Management Agentur (RMA) und dem Institut für Verkehrssystemplanung durchgeführt. 

Autor: 
Daniel Nutz
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