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Alexander Jiresch und Tom Miksits gründeten das Getränke-Startup All I Need
Alexander Jiresch und Tom Miksits gründeten das Getränke-Startup All I Need
© all i need

Wiener Getränke-Startup bringt 41 Prozent Rendite

03.10.2018

Das Wiener Getränke-Startup All I Need wurde an die deutsche Capri-Sun Gruppe verkauft. Die Geschäftsführer bleiben an Bord. Für die Investoren - die über zwei Kampagnen auf der Crowdinvest-Plattform Conda ihr Kapital zur Verfügung stellten - gibt es satte Renditen.  

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2010 wurde in Wien das Unternehmen „all i need“  gegründet. Das Startup setzt auf  natürliche Erfrischungsgetränke aus Tee. Trendig, alles Bio, allerdings - ökologisch nicht ganz einwandfrei - in Dosen gefüllt. Bei den Kunden und vor allem Investoren kommt es trotzdem gut an. Über die Crowdinvest-Plattform Conda  führte „all i need“  zwei Crowdinvesting-Kampagnen durch. Im Zuge der ersten Kampagne (2014) investierten 237 Crowdinvestoren mittels Substanzgenussrecht knapp 194.000 Euro. Die zweite Runde folgte 2015/2016, als 391 Personen davon überzeugt wurden, 500.000 Euro mittels Nachrangdarlehen zu investieren. Mit dem nunmehrigen Closing endet das Crowdinvesting mit der Rückzahlung in der Höhe von rund 943.000 Euro. Der Hintergruhnd: Das Unternehmen wurde mehrheitlich (zu kolportierten 85 Prozent) an die deutsche  Capri-Sun Gruppe verkauft. Das Beispiel zeigt, dass Crowdinvesting - gerade in Zeiten negativer Sparzinsen - ein sehr gewinnbringendes Investment sein kann. Und man, um Rendite zu machen, auch durchaus auf etwas Bodenständiges, wie ein neues Getränk setzen kann.    

Wertsteigerung von 30 bzw. 41 Prozent

Die Wertsteigerung für Investoren, die 2014 mittels Substanzgenussrecht investiert haben, beträgt 29,69 Prozent, jene für Investoren, die mittels Nachrangdarlehen investiert haben, 40,77 Prozent. Hat ein Crowdinvestor in beiden Runden jeweils EUR 1.000 investiert, dann bekommt er für die erste Investition einen Rückzahlungsbetrag von 1.296,93 Euro und für die zweite Investition einen Rückzahlungsbetrag von 1.407,75 Euro (gesamt 2.704,68 Euro) überwiesen.