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Unangefochten die Nummer eins bei den Ankünften: Der deutsche Urlauber.
Unangefochten die Nummer eins bei den Ankünften: Der deutsche Urlauber.
© thinkstock

Wie der deutsche Gast tickt

01.08.2017

Jeder dritte Urlauber in Österreich kommt aus der Bundesrepublik Deutschland. Grund genug, um den deutschen Touristen genauer unter die Lupe zu nehmen. Die ÖGZ hat dafür die aktuellen Daten aus „Deutsche Reiseanalyse 2017“ herangezogen.

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Mehr als 6 Millionen Ankünfte verzeichnet Österreich aus der BRD. Nicht alle lieben die deutschen Touristen. Für Touristiker sind sie jedenfalls die Haupt-Gästegruppe. Es lohnt sich folglich, diese genau zu betrachten. Was sucht der deutsche Tourist bei uns? Wie lange bleibt er und gibt es eine Veränderung des Reiseverhaltens im zeitlichen Vergleich? Auf diese Fragen versucht die alljährlich erscheinende und u.a. von Österreich Werbung in Auftrag gegebene Studie „Deutsche Reiseanalyse - Reiseverhalten der Deutschen“ Aufschluss zu geben.

Sport und Natur

Warum kommen die Deutschen zu uns? Während allgemein die Urlaubsmotivation „Abstand vom Alltag“ ist, kommt bei den deutschen Österreichurlaubern der Faktor Sport und das Naturerlebnis verstärkt zum Tragen. Jene, die mehr als fünf Tage in Österreich verbringen, fokussieren verstärkt auf Aktivreisen (mit Naturerlebnis). Bei Kurzreisen sind neben Aktivreisen auch Städtetrips angesagt.   

Mehr Kurzurlaube

Was muss man sonst über die Deutschen wissen? Prinzipiell genießt das Tourismusland Österreich eine hohe Popularität. Rund 16 Prozent haben es in den vergangenen drei Jahren getan und immerhin 9 Prozent der Deutschen überlegen konkret, in Österreich Urlaub zu machen. Diese aktuellen Zahlen spiegeln den Trend der letzten Jahre wider. Auffallend: Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Nachfrage nach Kurzurlauben steigt!  Erstmals seit Erhebungsbeginn (1984) wurden mehr Kurzreisen (3,7 Millionen) als Reisen mit 5 oder mehr Tagen (3,2 Millionen) getätigt.

Winter so stark wie Sommer

Sowohl bei den längeren als auch bei den kürzeren Reisen legte der Winter zu. Erstmals wurden bei den Reisen von mindestens 5 Tagen genauso viele Winter- wie Sommerreisen verbucht. Die Urlaubsdauer hat sich sowohl im Sommer (von 10,7 auf 10 Tage) wie auch im Winter (8,5 auf 8 Tage) verkürzt.   

 

 

Info: Eine Basisinfo zur Studie gibt es kostenlos. Die Gesamtpublikation ist um 700 Euro zu beziehen. Für Infos hier klicken!

Autor: 
Daniel Nutz
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