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Das Käsebrot mit selbstproduzierten  regionalen Spezialitäten.
Das Käsebrot mit selbstproduzierten regionalen Spezialitäten.
© GM

Slow Food am Höhenweg

14.11.2019

Auf der entzückenden Alexander-Hütte in den Kärntner Nochbergen kann man wundervoll regional jausnen und sogar übernachten. Morgens gibt es dann ein Slow-Food-Frühstück.

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Hoch über dem Millstätter See führt der familienfreundliche Höhenwanderweg durch den Biosphärenpark Nockberge. Er bietet nicht nur fantastische Ausblicke bis zu den Karawanken, sondern auch vorbildliche Almkulinarik. Wovon woanders noch eher geredet wird, ist hier längst Realität. 

Gleich zwei Hütten haben sich konsequent der Regionalität und sogar dem Slow-Food-Credo „Gut.Sauber.Fair“ verschrieben: Die Schwaigerhütte und die Alexander-Hütte. Auf Letzterer gibt es sogar ein Slow-Food-Frühstück. Das bieten die jungen Hüttenwirte Franz und Uschi Glabischnig heuer zum ersten Mal an – mit ausschließlich regionalen, ja eigentlich lokalen Zutaten, vieles davon auch bio.

Almmilch, Buttermilch und Sauermilch kommen von den eigenen Kühen, Käse aus der eigenen Sennerei – inklusive regionaler Spezialitäten. Warme Gerichte wie Kaiserschmarrn mit geschäumtem Eisschnee werden am Holzherd zubereitet. Speck und Würstel und das Roggensauerteigbrot kommen vom eigenen Hof, das Trinkwasser aus der Bergquelle, der Rest ebenfalls aus der unmittelbaren Umgebung. Sogar der „ehrliche Kakao“ (CauCawa) und der „Kaffee vom See“ (Gebrüder Helml) stammen aus Millstatt. „Wir glauben, dass es wichtig ist zu wissen, was man is(s)t“, schreiben die beiden auf ihre Karte. Wir auch. 

Autor: 
Thomas Askan Vierich
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