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Das Kuchenstück ist zu klein, 140 Mitarbeiter müssen gehen.
Das Kuchenstück ist zu klein, 140 Mitarbeiter müssen gehen.
© jirikraus / Pixabay

Sacher-Hotels: 140 Mitarbeiter müssen gehen

15.09.2020

Nicht einmal 30 Prozent der Umsätze aus dem Vorjahr erwirtschaftete man heuer. In Wien verlieren 105 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, in Salzburg 35. 

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Im Vorjahr erwirtschaftete man noch rund 100 Millionen Euro, heuer waren es nicht einmal 30 Millionen: Bei den Sacher-Hotels brennt der sprichwörtliche Hut.

Wie Geschäftsführer Matthias Winkler in einem ORF-Interview bekanntgab, habe das Sacher derzeit zwar nur eingeschränkt geöffnet. Die Auslastung erreiche aber bei Weitem nicht einen Level, bei dem ein wirtschaftlicher Betrieb möglich wäre. Man versuche die für die Mitarbeiter schlimme Situation sozial abzufedern, zudem stehe eine Wiedereinstellung im Raum - sobald die dramatische Situation ein Ende habe.

Die verbleibenden 345 Mitarbeiter in Wien bleiben laut Unternehmen in Kurzarbeit. „Wir wissen nicht, ob wir sie überhaupt wie vorgesehen zu 30 Prozent beschäftigen können. Dramatischer kann eine Situation nicht sein“, so Winkler gegenüber dem ORF.

Autor: 
Alexander Grübling