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Reduktion der Ticketsteuer wurde verschoben

22.11.2016

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Nun kommt sie (vorläufig?) also doch nicht: Die Halbierung oder Reduzierung der Ticketsteuer bei Flügen von österreichischen Flughäfen stand nun doch nicht auf der Tagesordnung der Ministerratssitzung. Die Branche ist not amused: „Es wäre höchste Zeit gewesen. Wieder hat die Regierung eine Chance vertan. Die Verschiebung der geplanten Senkung der Ticketsteuer ist ein verheerendes Zeichen für den Wiener Tourismus und den Unternehmensstandort Wien“, zeigt sich Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, verärgert.

„Wien steht als Tourismusstadt im internationalen Wettbewerb und hat ambitionierte Ziele. 2020 möchten wir 18 Millionen Gäste in Wien begrüßen. Die geplante Reduktion der Flugabgabe sollte die Destination Wien stärken und dem Flughafen international einen Wettbewerbsvorteil verschaffen“, betont Markus Grießler. Beispiele aus anderen Ländern würden zeigen, dass die Abschaffung der Ticketsteuer zu einer deutlichen Steigerung im Passagierwachstum führt. So erzielte etwa Irland im Folgejahr nach der Abschaffung dieser Ticketsteuer im Jahr 2014 prompt ein deutliches Plus bei den Passagierzahlen.

Autor: 
Thomas Askan Vierich
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