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Leben wie die Einheimischen. Das geht manchmal in Privatzimmern.
Leben wie die Einheimischen. Das geht manchmal in Privatzimmern.
© Pixabay

Privatquartiere stark gefragt

09.07.2019

Gäste buchen stärker als zuvor private Unterkünfte. Das zeigt die aktuelle Statistik.

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Urlaube in kleinen familiären Unterkünften sind beliebt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Privatzimmer, um eine Frühstückspension oder um einen Urlaub am Bauernhof handelt. Im letzten Jahr freuten sich die privaten Zimmervermieter über 24.590.212 Nächtigungen. Ein Plus von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Plus liegt damit etwas über dem totalen Nächtigungsplus von 3,6 Prozent. Von einem Boom bei der Privatzimmervermietung zu sprechen, wäre etwas übertrieben (siehe Kasten), aber ein gewisser Trend zu mehr Nachfrage auf diesem Sektor ist erkennbar.  

Der Anteil der ausländischen Gäste lag bei 21,2 Millionen (rund 85 Prozent). Das ergibt eine Auswertung des Urlaubsportals www.ferienpensionen.info basierend auf den Zahlen der Statistik Austria. Das Portal zählt mit mehr als 9.300 gelisteten Unterkünften aus Österreich, Bayern und Südtirol zu den führenden Suchplattformen in diesem Bereich.

Flexibel und persönlich

Die Gründe, warum sich Urlauber für ein einfaches Feriendomizil entscheiden seien vielfältig, heißt es von Seiten der Urlaubsplattform: Viele Urlauber schätzen den persönlichen Kontakt zu den Gastgebern und das familiäre Flair der Unterkunft. Zudem zählen private Angebote noch immer zu den preiswertesten Übernachtungsmöglichkeiten und die Qualität des Verpflegungsangebotes ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Oft sind private Zimmer auch kurzfristiger buchbar, was eine spontane Urlaubsplanung erlaubt.

Das vielfältigste Angebot an Privatunterkünften befindet sich traditionellerweise in den Bundesländern der Alpenregion. Sie profitieren vom großen Freizeitangebot rund um Berge, Seen und viel Natur. Mit großem Abstand verbuchte Tirol mit etwas mehr als 11 Millionen die meisten Nächtigungen. Danach folgen Salzburg (5,2 Mio.) sowie Vorarlberg (2,1 Mio.), Steiermark (1,9 Mio.) und Kärnten (1,8 Mio.).

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