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© Fanclip© Öklo

Praktische Erfindungen für Caterer und Festivals

09.07.2019

Ein geruchfreies, mobiles Öko-WC aus Niederösterreich und ein innovativer Getränkehalter aus Tirol: Zwei Erfindungen für den Einsatz bei Sommerfestivals.  

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Die warme Jahreszeit ist die beste Zeit für Events jeglicher Art – siehe dazu die große ÖGZ-Story zu Kulinarikevents. Doch nicht immer ist bei Veranstaltungen unter freiem Himmel die perfekte Infrastruktur vorhanden.  

Besucher von Freilufttheatern und Konzerten kommen mitunter in eine unpraktische Situation. Mit einem Getränk in der Hand ist man eben relativ eingeschränkt wenn es – um das Beifallklatschen oder andere Tätigkeiten geht, bei denen man beide Hände im Einsatz haben sollte.

NFC-Becherhalter

Was tun? Das  Tiroler Unternehmen Fanclip mit einem gleichnamigen mobilen Becherhalter hat eine Lösung. Das patentierte System passt in jede Hosentasche und lässt sich an Stangen, Vordersitzen oder auch am eigenen Hosenbund anbringen. Für Stadionbetreiber, Veranstalter, Klubs und Caterer ergibt sich damit eine Vielzahl von Möglichkeiten – dank eines integrierten NFC-Chips bis hin zum vernetzten Einsatz im Fußballstadion. Am Innsbrucker Tivoli und der Olympiahalle wird das System bereits eingesetzt. „Das Thema vernetzten Stadions reicht von Cashless-Payment am Kiosk über Ticketing bis hin zu situationsabhängiger Kommunikation mit den Fans“, wie der Entwickler von Fanclip Axel Schnaller.

Mit Richard Hirschhuber, der mit greenstorm.eu aktuell eine beeindruckende Wachstumsgeschichte schreibt, hat Fanclip nun einen Businessangel an Bord.

Das ökologische Klo

Eine weitere gute Produktidee hat die ÖGZ im niederösterreichischen Wolkersdorf gefunden. Das Startup Öklo schafft nachhaltige Toiletten Ausscheidungen in einen schadstofffreien Dünger verwandeln. Das Team griff Konzepte auf, die in Frankreich und Italien bereits existierten und eigentlich in den 1950er-Jahren in Schweden entstanden.

Das Ergebnis lässt sich sehen und ist eine gute Alternative zu den klassischen mobilen Plastik-WCs wie Dixie, weil es viel umweltfreundlicher ist.

Das Öko-Klo braucht kein Wasser und verwandelt Fäkalien in Kompost. Unterm Klositz steht ein Fass mit Gitter, das die festen von den flüssigen Ausscheidungen trennt. Die Hinterlassenschaften werden in einem 14-tägigen Prozess mit Mikroorganismen und Enzymen in schadstofffreien Kompost verwandelt. Sägespäne ersetzen das Wasser. „Sie verhindern, dass sich die Harnsäure in Ammoniak verwandelt“, erklärt Firmenchef Niko Bogianzidis. Schlechte Gerüche bleiben somit fern. Derzeit ist das Konzept bereits in mehreren Festivals (etwa beim Steirischer Frühling oder Flow Festival) und auf Sommerbars, wie etwa auf der Wiener Donauinsel im Einsatz.

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