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ÖHV begrüßt Nationalratsbeschlüsse zum Arbeitsmarkt

20.09.2019

Der Nationalrat hat clubübergreifend im „freien Spiel der Kräfte“ diverse Vorhaben beschlossen. Darunter eine Wiederauflage bzw. Neuinterpretation der Aktion 20.000 für Langzeitarbeitslose und eine Duldung von Asylwerbern, die in Ausbildung stehen. Beides wichtige Impulse für das Gastgewerbe - nicht nur in der Hotellerie.

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Egal ob technische oder Dienstleistungsbranchen: Es gibt überall mehr offene Stellen als Bewerber, laut IHS allein in der Hotellerie bis 2023 bis zu 60.000 Mitarbeiter mehr: „Da ist es weit besser, Arbeitsuchende dort einzusetzen statt irgendwo künstlich Arbeitsplätze zu schaffen wie mit der alten Aktion 20.000“, freut sich die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, Michaela Reitterer, über die Umsetzung einer ÖHV-Forderung: die „Aktion 20.000 neu“ so zu adaptieren, dass Arbeitsuchende dort eingesetzt werden, wo Bedarf dokumentiert ist.

Über einen zweiten Kompromiss mit Bezug zum Arbeitsmarkt zeigt sich Reitterer besonders erfreut: Dass der Innenminister Asylwerbern per Erlass ermöglichen soll, eine bereits begonnene Lehre in Österreich abzuschließen: „Das freut mich wirklich sehr“, hält Reitterer fest.

Dennoch bleibt Reitterer skeptisch, was das „freie Spiel der Kräfte“ im Parlament angeht: „Das Geld, das bei der nächsten Sitzung ausgegeben wird, fehlt für die Steuerreform. Damit schränkt sich die Politik selbst ein“, hofft Reitterer auf ein Umdenken.

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