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Neue Pläne zum Jubiläum

17.10.2019

Vor 20 Jahren pachtete Georg Imlauer sein erstes Hotel – heute ist Imlauer Hotels & Restaurants eine etablierte Marke mit 300 Angestellten. Nicht nur in Salzburg.

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Passend zum Jubiläum 2019 erweiterte Georg Imlauer seine Gruppe um das alteingesessene Hotel am Mirabellplatz (ehemals Austrotel). Damit verfügt die Gruppe nun über sechs Hotels, zwei davon in Wien, und ist nach wie vor das größte private Hotelunternehmen im Salzburger Land. By the way ist Imlauer mit 40 Lehrlingen auch der größte Lehrlingsausbilder im Tourismus im Salzburger Land. Von den 300 ganzjährig beschäftigten Mitarbeitern gehören drei Viertel zum Stammpersonal, und so mancher ist bei ihm schon in Pension gegangen.

Sowohl Hoteldirektorin Florence de Rudder als auch alle 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Traditionshauses am Mirabellplatz werden übernommen. Imlauer will das Hotel mit 70 Zimmern sanft zu einem Boutiquehotel umbauen. Das einzigartige Flair soll erhalten bleiben, aber die Zimmer brauchen zum Beispiel dringend eine Klimaanlage. Auch den leerstehenden Krebsenkeller, der früher mal ein Lokal war, möchte er mit einer ungewöhnlichen gastronomischen Idee neu bespielen. Welche das ist, verrät er noch nicht.

Mit 36.000 Euro begonnen

Georg Imlauer hat bekanntlich als gelernter Koch und Kellner angefangen und ist 1999 mit nur 36.000 Euro Startkapital in die Hotellerie eingestiegen. Er war immer gut für neue Ideen. Zum Beispiel hat er das Sky-Restaurant im Pitter gemeinsam mit einem Architekten so gestaltet, dass die Laufwege der Kellner optimal berücksichtigt wurden. Auch eine optimale Akustik hat er mit eingeplant. So entstand nicht nur ein schönes, sondern auch ein sehr funktionales Restaurant. Was sich wiederum auf das Wohlbefinden der Gäste und des Personals niederschlägt. Hierher kommen auch die Salzburger gerne – nicht nur Touristen und Hotelgäste.

Auch das Thema Regionalität denkt er schon lange mit. So bezieht er alle Eier für die vier Salzburger Hotels vom Biohof seines Bruders in Saalfelden. Überhaupt arbeitet man mit vielen Salzburger Betrieben zusammen. Brot und Gebäck kommen von der Bäckerei Rösslhuber in Bergheim, das Gemüse von den Walser Bauern, Fisch und Meeresfrüchte vom Fischhandel Grüll in Gröding.

Autor: 
Redaktion.OEGZ
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