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Lob und Tadel

28.08.2015

Coole Umsatzbringer

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Der heiße Sommer hat die Eis-Nachfrage derart in die Höhe schnellen lassen, dass die Produzenten beinahe nicht mit dem Ausliefern nachgekommen sind. Gerade in der Gastronomie und Hotellerie sind Eisbecher coole Umsatzbringer. Es fällt so gut wie keine Vorbereitungszeit an, sie sind schnell zubereitet, und selbst der Lehrling kann einen Coupe Dänemark im Handumdrehen kreieren. Das ist keine Doktorarbeit.

Doch Eisbecher ist nicht gleich Eisbecher. Zwei kleine Vanilleeiskugerln mit Kaffee aus dem Packerl aufgegossen und mit Schlagobers aus der Dose garniert, reißen heute keinen mehr vom Hocker. Aber es gibt auch Eisbecher-Virtuosen, die mit kleinen Kunstwerken den Gast verzaubern. Und in denen auch allerhand Selbstproduziertes steckt. Da türmen sich zum Beispiel exotische Früchte auf selbstgemachtem Eis mit Bio-Joghurt, hausgemachte Waffeln garnieren den Kinderbecher, und die Schoko- oder Himbeersauce kommt nicht fix-fertig aus der Flasche. Hexerei? Mitnichten, das ist einfacher, als man denkt.
Denn klar ist auch, dass der Gast anhand der Dekoration/Präsentation rasch erkennen kann, ob seine „Heiße Liebe“ auch wirklich mit Liebe gemacht wurde. Ein Blättchen Minze etwa kann da das Blatt schon wenden. Für Abwechslung im Becher sorgen außerdem Sorbets, Frozen Yogurt oder Sojaeis. Veganes Eis erfreut Ernährungsbewusste und laktose- oder glutenfreie Sorten Allergiker oder Menschen mit Unverträglichkeiten. Wer also seinen kühlen Desserts ein wenig mehr Augenmerk schenkt, kann zum Abschluss noch einmal richtig punkten.

Autor: 
Redaktion.OEGZ
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