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© Meliá/Walter J. Sieberer

Knapp unter den Wolken

28.02.2014

Wien. Hotel Meliá im DC Tower eröffnet: viel schwarzer Granit, ein bisschen weißer Marmor – und atemberaubende Ausblicke

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Kennen Sie die ungewöhnliche, auch ein bisschen unheimliche Therme von Peter Zumthor in Vals/Graubünden? Man schwimmt durch Grotten und Gänge im schwarzen Fels, an manchen Tagen herrscht Schweigegebot, finster ist es immer. Auch wenn im Wiener Hotel der spanischen Hotelgruppe Meliá nicht geschwiegen werden muss: die Stimmung ist ähnlich, vor allem in den öffentlichen Bereichen. Warum so finster? Weil es zur Fassade des 250 Meter hohen schwarzen Monolithen von Dominique Perrault auf der Donau-Platte passt?

Zurückhaltung regiert
Lichtblicke sind die freischwebende goldene Treppe im Foyer, dem einzigen echten Hingucker im ersten Hotel der Meliá-Gruppe in Österreich. Das tritt ansonsten eher dezent auf – wenn auch auf höchstem Niveau. Die Zimmer fallen auch deutlich heller aus. Sie richten sich nach Jahreszeiten: im Frühlingszimmer helles Holz und grüner Sessel, im Herbstzimmer Eiche, amerikanische Walnuss zu rotem Sessel. In der 200 qm großen Präsidentensuite mit eigenem Besprechungszimmer, Regendusche für zwei und Overflow-Badewanne wird es dann doch noch einmal spektakulär: Das Eckzimmer im 15. Stock offenbart einen sehr schönen Rundblick zur nahen Donau und auf Kaisermühlen. Noch besser ist der Blick aus dem Restaurant im 57. Stockwerk. Höher kann man bis auf Weiteres in Wien nicht speisen und trinken, der benachbarte Seidel-Tower wirkt geradezu zwergenhaft. (tav)

 

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Autor: 
Redaktion.OEGZ
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