Direkt zum Inhalt
Tourismusdirektor Norbert Kettner und die Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Dr. Danielle Spera (li.), mit dem von Architektin DI Corina Binder (re.) designten Aufsteller im Jüdischen Museum Wien.
Tourismusdirektor Norbert Kettner und die Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Dr. Danielle Spera (li.), mit dem von Architektin DI Corina Binder (re.) designten Aufsteller im Jüdischen Museum Wien.
© Gerhard Weinkirn

Design-Blickfang mit informativem Mehrwert in Wiens Museen

06.02.2013

Wien. 48 Tonnen (ge)wichtiger Informationen zu Wien und seinen aktuellen Attraktionen stellt der Wien Tourismus pro Jahr allein über seine Broschüren-Dispenser in Kunst- und Kulturbetrieben zur Verfügung. Damit sie adäquat präsentiert werden können, wurden diese Aufsteller nun einem Re-Design unterzogen.

Anzeige

Auch im Zeitalter der digitalen Reisebegleiter ist die Nachfrage an gedrucktem Informationsmaterial nicht zu unterschätzen. Um Wiener Kunst- und Kulturbetriebe dabei zu unterstützen, ihre Druckwerke breitgefächert an die Zielgruppe zu bringen, begann der Wien Tourismus im Jahr 2000, Broschüren-Dispenser in diesen Institutionen aufzustellen. Die Dispenser enthalten nicht nur Druckwerke des Hauses, in dem sie aufgestellt sind, sondern – im Sinne des Cross-Marketing – auch zu den Attraktionen und Angeboten der anderen teilnehmenden Betriebe: Museen, Theater, Musikhäuser, Besucherzentren etc. Ergänzt werden die Folder durch Eigenproduktionen des Wien Tourismus, wie beispielsweise das Wien-Programm.

 

Broschüren-Ständer in „schwebendem“ Design

35 Wiener Partnerbetriebe nutzen derzeit dieses Angebot. Im Dezember vergangenen Jahres konnte das Jüdische Museum Wien neu dazugewonnen werden und erhielt gleich einen Broschüren-Ständer im gerade erneuerten Design. Platzsparend und in zeitgemäßer Optik erlaubt der neue, von DI Corina Binder entworfene Dispenser eine leichte, fast schwebende Anordnung von insgesamt 36 Broschüren. Sein markanter roter Sockel ist eine Reminiszenz an historische Tischfüße. Nicht nur das Interesse der Wien-Besucher soll der Dispenser auf sich ziehen, er soll auch den Wien Tourismus dabei unterstützen, weitere Institutionen als Vertriebspartner zu gewinnen. Die Nachfrage beim Publikum ist vorhanden, an stark frequentierten Plätzen müssen die Broschüren sogar mehrmals pro Woche nachgefüllt werden. Rund 1,2 Millionen Folder wurden allein 2012 über die Dispenser verteilt – Gesamtgewicht: 48 Tonnen.

Autor: 
Redaktion.OEGZ