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In der Ferienhotellerie wird wieder investiert

08.07.2020

Degressive Abschreibung und Investitionsprämie verbessern das Klima, berichtet Prodinger Tourismusberatung.

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Wie rasch eine Branche außer Schritt und Tritt kommen kann, haben uns die letzten Monate schonungslos gezeigt. Vor dem Hintergrund dieses beispiellosen Absturzes ist es schon ein sehr starkes Zeichen für den Standort Österreich, dass die ersten Betriebe - insbesondere aus der Ferienhotellerie - wieder an die nächsten Investitionen denken.

 

Interesse an Investitionen steigt wieder

 

Der brutale Dämpfer, verbunden mit plötzlichem Nieder- und allmählichem Hochfahren der Betriebe, hat zwangsläufig die Investitions-Volumina verringert. Aber viele Bauvorhaben liegen konkret auf dem Tisch und nicht mehr nur in den Schubladen, zeigt sich Thomas Reisenzahn, GF der Prodinger Tourismusberatung, durchaus optimistisch: „Die Anfragen an unser Beraterteam haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen“.

 

Investitionsförderung

 

Die am Dienstag im Nationalrat beschlossene neue degressive Abschreibungsform bringt den Investoren zu Beginn Steuervorteile und damit eventuell mehr Liquidität. Ebenfalls beschlossen wurde die siebenprozentige Investitionsprämie, mit der die Regierung Anreize für Hotelbetriebe schaffen und damit deren Investitionsneigung positiv beeinflussen möchte. Diese Invest-Prämie gilt für Investitionen, die ab 1. August 2020 gesetzt werden. Gefördert werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen.

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