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© Life Ball / Jürgen Hammerschmid 2019© Life Ball / Jürgen Hammerschmid 2019

Das 2.500-Euro-Menü

08.04.2019

Gäste des diesjährigen Life Balls werden auch heuer wieder von österreichischen Spitzenköchen kulinarisch verwöhnt.
 

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Wenn Spenden für den Kampf gegen Aids gesammelt werden und Wien seine schräge Seite entdeckt, dann ist der Life Ball nicht weit. Heuer findet die Charity-Großveranstaltung am 8. Juni statt und steht unter dem Motto „United in Diversity. Walking on the yellow brick road towards an end to AIDS“. 
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung ist die LIFE+ Solidarity Gala im Festsaal des Wiener Rathauses, die im Vorfeld der Life-Ball-Eröffnungszeremonie stattfindet. Die Karten für diese Gala kosten 2.500 Euro, inkludiert ist auch ein Galadiner, das nun im YOU Restaurant, im Le Meridien Vienna, von vier Top-Köchen präsentiert wurde. Rudi und Karl Obauer steuern heuer etwa die Vorspeise bei. Die ÖGZ als wichtigstes Medium der Branche stellt gerne die wichtigsten Gänge detailliert vor: 

So wird es gemacht

Als Vorspeise gibt es ein Sechs-Minuten-Bauern-Ei mit Stör-Creme und Kaviar von Walter Grüll. Das Ei wird sechs Minuten gekocht, geschält und bei 69 Grad Celsius warm gestellt. Zum Kaviar von Walter Grüll gibt es  eine Stör-Creme: Dazu wird die Bauchseite des Störs kleingeschnitten, mit Schalotten, Weißwein und Gemüsebrühe gekocht. Die gekochten Fischteile werden anschließend mit Sardellen, Wasabi, Dijon-Senf und Creme fraîche hochtourig gemixt und mit Chili sanft gewürzt. Das Ei wird auf die Creme gesetzt, der Grüll-Kaviar auf dem Ei angerichtet und garniert.  
Hubert Wallner (See Restaurant Saag) steuert den Hauptgang bei: Geschmorte Rinderbacke mit Trüffelpolenta, Mangoldstielen, Balsamico-Tapioka-Chip, Brunnenkresse-Öl und Sellerie-Jus. Die vegetarische Variante besteht aus einem Amarant-Soufflé, ebenfalls mit mariniertem Mangold und dem Balsamico-Tapioka-Chip. Die Zutaten sind alle aus der Region: die Polenta aus Kärnten, die Bäckchen aus Niederösterreich.
Das Dessert des Galadiners bildet eine von Max Stiegl gestaltete Valhrona-Schokotarte – außen knusprig, innen zart.

Autor: 
Alexander Grübling
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