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Die Cessna Citation Mustang von GlobeAir bietet Platz für vier Passagiere mit ausreichend Gepäck. Auch Tiere sind erlaubt.
Die Cessna Citation Mustang von GlobeAir bietet Platz für vier Passagiere mit ausreichend Gepäck. Auch Tiere sind erlaubt.
© Stefano Oppo/GlobeAir

Coronagewinner: Privatjets

11.03.2020

Führender Privatjet-Anbieter in Europa verzeichnet 27% mehr Buchungen nach Ausbreitung des Coronavirus.

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Laut der International Air Transport Association (IATA) stehen den kommerziellen Fluglinien Verluste im Ausmaß von über 100 Milliarden Euro bevor, wobei Privatjet-Fluglinien ein enormes Plus bei Anfragen und Buchungen verzeichneten. „GlobeAir hat über die letzten drei Wochen einen auffallenden Aufschwung mit 27 Prozent mehr Buchungen als im Vorjahr verzeichnet”, sagt Bernhard Fragner, CEO der österreichischen GlobeAir.

Privatjet-Anbieter garantieren dem Passagier die eigene Entscheidung, mit wem die Reise angetreten wird und können somit die Sicherheitsprotokolle und Checklisten gewissenhafter bewerkstelligen. Darüber hinaus werden die Piloten vor jeder Rotation einem medizinischen Check unterzogen.

Kostet etwa doppelt so viel wie Businessclass

GlobeAir rechnet auch vor, dass „privat“ fliegen für Gruppen gar nicht viel teurer ist als die normale Businessclass: Ein Business Class Ticket für vier Personen von Paris nach Genf kostet im Schnitt ungefähr 2.200 mEuro. Ein GlobeAir Privatjet-Flug auf derselben Strecke würde auf einen Gesamtpreis von ca. € 4,200 kommen, welches € 500 mehr pro Person ausmacht. „Den Preisunterschied kann man mit Sicherheitsmaßnahmen und enormer Zeitersparnis bei fast zwei Stunden kompensieren“, sagt GlobeAir.

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