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© Grieskirchner Brauerei

Brauerei Grieskirchen steht vor Insolvenzantrag

17.09.2020

Das oberösterreichische Traditionsunternehmen ist covid-bedingt in Turbulenzen geraten. Es soll zu einem Sanierungsverfahren kommen.

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Die Grieskirchner Brauerei hat seine Mitarbeiter über den bevorstehenden Insolvenzantrag informiert. Einem Bericht der OÖN soll das oberösterreichische Unternehmen bereits mit den August-Löhnen für seine Mitarbeiter säumig sein. Es stehen angeblich auch Kündigungen ins Haus.

Eigentümer Marcus Mautner Markhof bestätigt gegenüber der OÖN, dass es „in den kommenden Wochen“ zu einem Sanierungsverfahren kommen soll. Unbeantwortet ist derzeit die Frage, ob mit oder ohne Eigenverwaltung - das werde noch geprüft. Mautner Markhof: „Wir wollen die Brauerei wieder auf gesunde Beine stellen.“ Unausweichlich dafür seien allerdings massive Umstrukturierungen.

Das Umsatzminus heuer soll wegen der Coronavirus-Krise 30 Prozent betragen, im Vorjahr setzten die Grieskirchner mit knapp 50 Beschäftigten rund 8,5 Mio. Euro um. Laut Firmenbuch belief sich der Bilanzverlust im Jahr 2018 auf 877.000 Euro, das Eigenkapital war negativ. Die Brauerei wurde vor sieben Jahren von Marcus Mautner Markhof erworben. 

Autor: 
Alexander Grübling
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